Schlagwörter: Rothschild

Wessen Sockenpuppe ist eigentlich die NSA?

Fragt man sich unwillkürlich, wenn man das hier liest:

Angela Merkel mit dem damaligen US-Botschafter in Berlin, Philip Murphy. Der hochrangige Goldman Sachs-Banker war außerordentlich gut informiert über die Zustände im Kanzleramt. Hat er seine Informationen nicht über mysteriöse Informanten bezogen, wie Wikileaks behauptet, sondern über die angezapften Telefone der Kanzlerin?

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/24/abhoer-affaere-mit-obama-welches-spiel-spielt-merkel/

Irgendwie erinnert das an den privaten „Dienst“ der Rothschilds, der sie zu Kriegsgewinnlern der Deutschen Befreiungskriege gegen Napoleon machte und die kriegsentscheidende Schlacht, die sich vor 200 Jahren ereignete …

–pag

Alles nur Gerüchte ….

– dass die Erfolge vom Murdochs Medien häufig auch auf Methoden beruhen, die man sonst nur von Geheimdiensten kennt:

Premierminister Cameron fordert eine Untersuchung, Bürger sind alarmiert: Schnüffler des Revolverblatts „News of the World“ haben systematisch Handy-Mailboxen angezapft – betroffen waren offenbar auch Familien von Terroropfern und eines ermordeten Mädchens. Medienmogul Murdoch muss ernste Folgen für sein Geschäft fürchten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,772688,00.html

Auch die Rothschilds wurden ja schon fälschlich beschuldigt:

Der ungewöhnlich schnelle Aufstieg des Hauses Rothschilds, an dem Nathan Rothschild wesentlichen Anteil hatte, führte zu einer Reihe von Gerüchten über den Finanzier. So kolportierte man bereits 1830, dass Nathan Rothschilds Erfolg auf einen sagenhaften hebräischen Talisman zurückzuführen sei.[b 5] Ebenso lang ist die nicht zutreffende Geschichte im Umlauf, dass Nathan Rothschild mittels eines effizienten Informationsdienstes bereits vor dem britischen Premierminister vom Ausgang der Schlacht bei Waterloo wusste. Darauf habe er seine Aktien verkauft. Da andere Anleger aus dem Verhalten schlossen, er sei im Besitz von Information über eine britische Niederlage, folgten sie ihm beim Verkaufen der Aktien. Nachdem die Kurse der Wertpapiere in den Keller gesunken waren, habe Nathan Rothschild die Papiere wieder aufgekauft und den vollen Kursanstieg mitgenommen, den die Nachricht vom Sieg der Briten mit sich brachte

http://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild

Aber – wie schrieb schon George Orwell in „1984“:

„Who controls the past controls the future: who controls the present controls the past.“

http://en.wikiquote.org/wiki/Nineteen_Eighty-Four

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Hat Rothschild Haider und Faltlhauser geschmiert?

Verspätete Meldung des Bayrischen ‚Staatsrundfunks‘:

BayernLB
Wirbel um Faltlhausers Beratervertrag

Der ehemalige bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser berät nach Informationen des BR seit Anfang 2008 die Rothschild Investmentbank. Das Prekäre daran: Rothschild hatte 2007 den Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB empfohlen und anschließend ein Erfolgshonorar in Höhe von acht Millionen Euro kassiert.

Stand: 22.07.2010

http://www.br-online.de/bayern1/bayernmagazin/bayernlb-rothschild-kurt-faltlhauser-ID127981398526.xml

Da war ich wohl etwas schneller – mit meinem „Geruchssinn“ …

Montag, 31. März 2008
Rothschild Investment Bank und die BayernLB – Futter für den Untersuchungsausschuß???

Donnerstag, 3. April 2008
Das Peter-Prinzip *) live – im bayrischen Landtag …

Faltlhauser verteidigt risikoreiche Geschäfte der BayernLB
02.04.2008 (ddp) Der frühere bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) verteidigt die verlustreichen Geschäfte der Bayerischen Landesbank (BayernLB) auf dem US-Immobilienmarkt.
..
„Wie sollte ein Politiker aus der Provinz klüger sein als jene Finanzmarktexperten, die den entsprechenden Kreditverbriefungen Triple-A-Qualität bescheinigten, sprich allerbeste Bonität?“, fragte der CSU-Politiker.

http://www.lokal-politik.de/content/deutsch/practisemakesperfect/index.php?action=view&offset=1121#oben
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EDDD40866CBF744E593315BBA1A7FBDB1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Frage war doch offensichtlich bereits schon damals zu stellen:

„Und warum holt Rothschild dann ausgerechnet solche „Provinzpolitiker“-Pfeifen in den Beirat?“

Und: Wie wahrscheinlich ist es, daß man die Verkäuferseite „schmieren“ muß, wenn es eigentlich nur auf die Käufer ankommt, die man „überzeugen“ will???

Dazu mehr auch von „Barbara“ in DasGelbeForum hier:

http://www.dasgelbeforum.de.org/mix_entry.php?id=147327

–pag

Junior, pari passu, Senior – oder gleich perdu?

Wieviel tausend Beamte beschäftigen wir in Finanz- und Wirtschaftsministerien und den angegliederten Institutionen, z.B. BaFin oder Bundesbank?

Und keiner will etwas gemerkt haben?

Oder sind das wieder einmal nur die ICMA Standard-Verträge mit „trouble“ A-Rating, die man ungelesen unterschreiben kann – so wie Rothschild & Konsorten befehlen?

Münchau – Auf dem Weg in die nächste Lüge

Der Mittelmeerstaat ist vorerst gerettet. Doch die europäische Politik verschweigt der Öffentlichkeit wichtige Details der Griechenland-Hilfe. von Wolfgang Münchau

Es droht ein neuer Skandal um die Griechenland-Beihilfen, wieder einmal als Resultat der Doppelzüngigkeit der Regierungschefs. Den Märkten wird signalisiert, dass die vereinbarten Kredite den sogenannten Junior-Status haben. Das bedeutet, dass sie im Falle einer Staatspleite Griechenlands zweitrangig bedient werden. Zuerst werden die Besitzer griechischer Staatsanleihen ausbezahlt, und wenn dann noch was übrig bleiben sollte, bekommen die europäischen Regierungen ihr Geld wieder zurück.

Der Öffentlichkeit wird diese Information, so sie denn stimmt, vorenthalten. IWF-Gelder sind traditionell super-senior, also an allererster Stelle der Rangordnung. Ich hatte zunächst angenommen, das Gleiche würde auch für die europäischen Kredite gelten. Die Idee dahinter ist, dass die Kredite voll zurückbezahlt werden, wenn es zu einer Umstrukturierung der Schulden kommt. Ich habe jetzt aber gehört, dass angeblich sowohl IWF- als auch EU-Kredite in diesem Fall den Junior-Status genießen. Das wäre ein absoluter Skandal.

http://www.ftd.de/politik/europa/:kolumne-muenchau-auf-dem-weg-in-die-naechste-luege/50109977.html?mode=print

–pag