Auch das Abitur schützt nicht vor falschen Wahlentscheidungen …

Tuesday, December 6, 2011
Posted by Kritischer Beobachter

- und als Voraussetzung für den Hochschulzugang ist es wohl auch nicht mehr zu gebrauchen!

Denn es bringt offensichtlich "Sozialwissenschaftler" hervor, die schon daran scheitern, eine Befragung durch eine wirklich repräsentative Stichprobe zu belegen.

Aber für eine Schlagzeile sind sie schon noch gut:

Rechtsextreme Wähler sind männlich, arm, arbeitslos

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13754021/Rechtsextreme-Waehler-sind-maennlich-arm-arbeitslos.html

Das Bild der Religionen in Deutschland ist derzeit von je knapp einem Drittel an Katholiken und Protestanten (zum größten Teil durch die Evangelische Kirche in Deutschland bzw. ihre Mitgliedskirchen vertreten) geprägt.[1] Darüber hinaus ist ein weiteres Drittel der Menschen in Deutschland konfessionslos. Dabei haben die Katholiken ihren Schwerpunkt im Süden und Westen des Landes, die Protestanten im Norden und die Konfessionslosen im Osten.

Die Zahl der Muslime wird, je nach Quelle auf 3,3 bis 4,3 Mio., was 4 bis 5 % der Gesamtbevölkerung entspricht, geschätzt (s.u.). Andere Religionsgemeinschaften spielen in Deutschland, gemessen am Anteil an der Gesamtbevölkerung, nur eine untergeordnete Rolle.

http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

Eine typische Definition von Repräsentativität ist folgende (vgl. Berekoven, Eckert & Ellenrieder, 2006, S. 51): „Eine Teilmasse ist repräsentativ, wenn sie in der Verteilung aller untersuchungsrelevanten Merkmale der Grundgesamtheit entspricht, d.h. ein zwar verkleinertes aber sonst wirklichkeitsgetreues Abbild der Gesamtheit darstellt.“

http://www.wpgs.de/content/view/333/239/

Als allgemein anerkannte Zahl von Befragten für eine Bevölkerungs-Stichprobe gilt eine Zahl von ca. 1000 – 1100 befragten Einwohnern in Deutschland als repräsentativ (ebenda) . Wenn also gar mehr als 2000 Erwachsene für die folgende Untersuchung befragt wurden, dann sollte man annehmen können, dass sich dies auch in der Verteilung der Religionszugehörigkeit wiederspiegelt – oder?

"Rest-Religionsanteile" von durchschnittlich unter 2% deuten jedoch darauf hin, dass bei dieser Untersuchung geschludert wurde. Alle daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen mögen zwar "glaubhaft dargestellt" aber nichtsdestotrotz auch an den Haaren herbeigezogen sein.

Kein Wunder! Denn:

Für die Studie wurden im Auftrag der Universität Leipzig im Sommer 2011 insgesamt 2302 Ost- und Westdeutsche im Alter von 18 bis 97 Jahren zu sozial- und medizinpsychologischen Themen befragt. Im Rahmen der Studie wurde auch die „Sonntagsfrage“ nach den Wahlabsichten bei der kommenden Bundestagswahl erhoben. Dadurch wurde es möglich, Zusammenhänge von Parteienpräferenzen mit soziodemographischen Daten wie Haushaltseinkommen, Arbeitslosigkeit, Geschlecht oder Bildungsstand darzustellen.

http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/pressemeldungen.html?ifab_modus=detail&ifab_id=4339
 

"Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" gilt insbesondere weiterhin für jede Statistik, die auch eine politische Aussage transportieren soll …

–pag

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200 Jahre Deutsche Befreiungskriege

1806 - 1815

Aphorismen

Observe good faith and justice towards all nations; cultivate peace and harmony with all…and passionate attachments for others, should be excluded; and that, in place of them, just and amicable feelings towards all should be cultivated. The nation which indulges towards another a habitual hatred or a habitual fondness is in some degree a slave…a passionate attachment of one nation for another produces a variety of evils. — George Washington, USA

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