(Update) Noch haben wir die Wahl …
Wie sollen deutsche Städte künftig beflaggt werden – was meinen Sie?
So:

(Bildquelle: http://www.pi-news.net/2011/05/turkische-beflaggung-der-wurzburger-innenstadt/ und http://www.tvbayern.tv/tv-touring/nachrichten/tuerkische-fahnen-in-wuerzburg.html)
50 türkische Fahnen in Würzburg
Diesen Anblick gab es in der Würzburger Fußgängerzone noch nie: Mit50 türkischen Fahnen feiert die Stadt die Ankunft der ersten türkischen Arbeitsmigranten vor 50 Jahren. Der türkische Halbmond weht im lebhaften Kontrast zu den Fahnen der katholischen Kirche anlässlich der Seligsprechung von Priester Georg Häfner.
oder wieder so:

(Bildquellen: http://www.fkg-wuerzburg.de/schule/faecher/geschichte/facharb/kiesel/data/rathaus.htm und dort: “Ausstellungskatalog Würzburg im Dritten Reich (Seite 17)”)
Womit definitiv keine Verherrlichung der Zeit zwischen 1933 und 1945 beabsichtigt ist – nur ein Kontrapunkt der Zeitgeschichte. Und dass wir uns richtig verstehen – ich befürworte keine der gezeigten Alternativen!
Für “unsere” Außenpolitik gibt es indes noch Wichtigeres zu tun:
Deutschland zeigt Flagge in Bengasi
Deutschland wird in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi ein eigenes Verbindungsbüro eröffnen. Als Leiter des Büros sei zu Wochenbeginn “ein erfahrener Diplomat” benannt worden, teilte das Auswärtige Amt mit.
http://www.tagesschau.de/ausland/libyen1078.html
Wehret den Anfängen …
Update 13.5.2011: Inzwischen hat’s wohl auch der Würzburger OB bemerkt!
Die Idee mit den Fahnen hatte der Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt, einer der Organisatoren der deutsch-türkischen Kulturveranstaltung. “50 Jahre, 50 Fahnen – warum nicht?”, sagte der Beiratsvorsitzende Antonino Pecoraro am Freitag. Aber warum nur so wenig deutsche? “Man hat nur acht Stück auftreiben können.”
Pecoraro kümmert sich zusammen mit dem Direktor des Instituts für Kultur-, Geschichts- und Integrationsstudien, Latif Celik, und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) um das Fest mit 2000 Gästen. Keineswegs habe man damit irgendjemanden auf die Füße treten wollen. “Es war nicht die Intention, jemanden zu provozieren und einen Skandal herbeizuführen”, betonte Stadtrat Pecoraro (Grüne). “Ich bedauere das.”
–pag
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