Erdogan*) kämpft weiter für den Anschluss Deutschlands an die Türkei …
- hat er aber auch die Konsequenzen bedacht?
Dazu etwas Geschichtsunterricht:
Während seiner Vernehmung in der tschechoslowakischen Untersuchungshaft sagte der vormalige Staatssekretär im Reichsprotektorat für Böhmen und Mähren, Karl Hermann Frank aus, dass
„der größte Teil des Sudetendeutschtums seit der Machtergreifung durch Adolf Hitler eigentlich im Dienste des Deutschen Reiches stand und nur den Wunsch hatte, den Anschluss an das Deutsche Reich zu erreichen. […]
Es kam auf allen Gebieten, militärisch, wirtschaftlich, politisch zu Verratshandlungen an der tschechoslowakischen Republik, sodass man davon sprechen kann, dass die Mehrzahl des Sudetendeutschtums es als Pflicht betrachtete, den tschechoslowakischen Staat zu schädigen und dem Deutschen Reiche zu dienen.“
– Die Deutschen in der Tschechoslowakei, 1938–1947[2]
…
Insgesamt wurden bis 1947 etwa 2,9 Millionen Personen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Bevölkerung pauschal zu Staatsfeinden erklärt und ausgebürgert – wobei die Zahlen je nach Quelle und Sichtweise schwanken (→ Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei). Ungefähr 220.000 Deutsche blieben nach dem Ende der Vertreibung im Lande, unter anderem Antifaschisten, Deutsche in Mischehen mit Tschechen und produktionswichtige Arbeitskräfte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Beneš-Dekrete
Vielleicht sollte man ihm einfach mal eine Einladung zu einem Treffen der Sudetendeutschen überreichen – inkl. einem Bildband, der die Gräuel zeigt, die durch die Anwendung der Beneš-Dekrete ausgelöst wurden?
–pag
*)
Bei seinem letzten Besuch verkündete er ja in Köln, „Assimilation“ sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. „Integration“, womit er letztlich nicht viel mehr meint als das Erlernen der deutschen Sprache und den Verzicht auf strafbare Handlungen, sei wünschenswert, aber nie sollten Türken vergessen, dass sie vor allem Türken sind.Er fordert grundsätzlich weiterhin muttersprachliche Schulen für Türken in Deutschland, und will diesmal noch einen Schritt weitergehen. In einem Interview mit der “Rheinischen Post” (ein Interview mit dieser Zeitung lehnte er nach einigem Abwägen ab) gab er bekannt: „Falsch war bei der Integration der Türken in Deutschland, dass die deutschen Behörden nicht die (…) Ansichten der zuständigen Behörden in der Türkei (beachten). Für eine erfolgreiche Integration halte ich es für erforderlich, dass die deutschen Behörden in Zukunft nicht weiter einseitig handeln, sondern die Kooperation mit der türkischen Regierung anstreben.“
Mit anderen Worten, Deutschland soll, wenn es um seine Bürger türkischer Abstammung geht, nicht souverän regieren, das wäre „einseitig“. Die Türkei sollte in diesen Belangen mitregieren.
Related posts:
- Hier darf nicht gefüttert werden! Da wird von Rassismus gefaselt, weil eine Richterin (die noch keine Angst vor “Selbstmord” hat) in Nürnberg “auf den Tisch...
- Was dem einen recht ist, darf den anderen billig sein – oder? Vergangenheitsbewältigung auf türkische Art: Das Denkmal für die toten Armenier wird abgerissen Für den türkischen Premier Erdogan ist es ein...
- Deutschland schafft sich ab … - der Überlebenskampf hat begonnen! Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, sprach sich für neue Wege...
- Herr Erdogan: Die Schweiz ist nicht Deutschland oder Italien … Also nicht auf die Faschisten in der Schweiz oder (pauschal) in Europa schimpfen – da gab es nämlich nie (oder...
- Für alle, die noch keine Bahnsteigkarte gekauft haben … - spätestens in 10 bis 15 Jahren ist der Zug abgefahren! Extra zur späten Stunde zeigte die ARD gestern die...

