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Unwertes Leben?

Monday, August 16, 2010
Posted by Kritischer Beobachter

Mit Note 2 zu schlecht für den Master
Von Christina Kufer

Umzugskisten packen heißt es derzeit für viele Kölner BWLer. Weil ihre Uni nur Bewerber bis Note 1,9 für den Master zuließ, können zwei Drittel der eigenen Bachelor-Abgänger ihr Studium nicht in der Domstadt fortsetzen. Die Aussortierten fühlen sich von ihrer Ex-Uni im Stich gelassen.

Thilo Heyer verstand die Welt nicht mehr. Eine Absage hatte er nicht auf der Rechnung gehabt. Fassungslos saß er vor seinem Laptop in der Sylter Ferienwohnung. Mit einem Bachelor-Schnitt von 2,0 gehört er zu den besten 20 Prozent seines Jahrgangs. “Ich war mir relativ sicher, dass ich genommen werde”, sagt er. Doch die automatisch generierte Absage-Mail beendete Thilos Zukunftsplanung. Und nicht nur Thilos Wünsche sind geplatzt: Die Uni Köln nimmt zum Wintersemester 2010/2011 gerade einmal ein Drittel ihrer eigenen Bewerber in die fünf verschiedenen Masterprogramme im Fach BWL auf.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-711579,00.html

Es kann sich wohl keiner von uns Älteren ausmalen, was solch ein Schock nicht nur an Demotivation auslöst – sondern insbesondere auch, wie schwerwiegend die Auswirkungen auf den künftigen Berufsweg der “Akademiker 2. Klasse” sein werden!

Hoffentlich beginnen die – so um ihre Zukunft betrogenen, aber erwiesenermaßen leistungsbereiten – Studenten der Bachelor Studiengänge nun zu begreifen, wie wichtig Stipendien z.B. der Konrad-Adenauer-Stiftung und ein wohlwollender Doktorvater sein könnnen – falls man ein Amt in Merkels Ministerriege anstrebt …

Denn früh verbiegt sich, was ein guter KAPO werden will.

Und wenn Leistung sich nicht mehr lohnt, soll sich bloß später auch keiner mehr wundern, daß es wieder “Selektion an der Bahnsteigkante” geben wird. Denn auch diese bereits in jungen Jahren vom Leben enttäuschten Studenten werden – so wie schon einmal in Vorkriegszeiten – zu einem willigen Reservoir von Steigbügelhaltern einer neuen faschistischen (oder kommunistischen) Ordnung herangezogen werden.

Denn nichts prägt so, wie eigenes Erleben: Intelligent genug zu begreifen, was mit Ihnen geschieht – aber macht- und mutlos ihr Schicksal zu ändern.

Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht anders geplant?

–pag

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200 Jahre Deutsche Befreiungskriege

1806 - 1815

Aphorismen

Observe good faith and justice towards all nations; cultivate peace and harmony with all…and passionate attachments for others, should be excluded; and that, in place of them, just and amicable feelings towards all should be cultivated. The nation which indulges towards another a habitual hatred or a habitual fondness is in some degree a slave…a passionate attachment of one nation for another produces a variety of evils. — George Washington, USA

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