Und der Haifisch, der hat Zähne …
Haben wir nicht nach dem Krieg immer wieder zu hören bekommen, daß Aufrufe der Art: “Kauft nicht bei Juden!” zum Rassenhaß anstacheln? Daß Volksverhetzung bereits damit beginnt, daß vermeintliche Eigenschaften Einzelner, einem Berufszweig, einer Gruppe von Menschen oder einer Rasse zugeschrieben werden?
Fällt es da nicht auf, daß (beispielhaft) zunehmend wieder Politiker – Ex-Minister Clement und seine HARTZ IV Tiraden, JU Vorsitzender Mißfelder und seine Rentnerschelte oder jüngst Verbraucherministerin Aigner mit ihrer Kampagne gegen Finanzvermittler – medienwirksam hetzen?
Die jüngste Entgleisung hat sich die VZB Baden-Württemberg geleistet (http://www.lokal-politik.de/sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-verbraucher/110/).
Getreu dem Motto “Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!” hat jetzt der IGVM Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gestellt:
Aktion gegen das Finanzhai-Video der Verbraucherzentraler Baden-Württemberg
Der Strafantrag der Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler e.V. (IGVM)
vom 1.7.2009 gegen die Verantwortlichen des Videos – Der Finanzhai – Neulich bei der Finanzberatung – verbreitet durch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg auf der eigenen Webseite (http://www.vz-bawue.de/UNIQ124645489630382/link576791A.html) und bei YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=43-ILToDnqU), in dem alle auf Provisionsbasis arbeitenden Vermittler als Finanzhaie verunglimpft werden, ist heute bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart eingegangen.Während einige Interessenverbünde nur bellten, beisst die IGVM!
Denn guter Wille und Bereitschaft zum diplomatischen Meinungsaustausch finden da ein Ende, wo die Grenzen der Legalität überschritten werden. Deshalb haben sich die Mitglieder der IGVM entschieden, satt warmer Worte Taten sprechen zu lassen und hat gegen die Verantwortlichen für dieses unsägliche und diffamierende Video Strafantrag gestellt. Dies erschien uns die richtige Antwort auf die öffentlich verbreitete Finanzhai-Video (http://www.youtube.com/watch?v=43-ILToDnqU). Der Eingang des 24-Seiten umfassenden Strafantrags mit Anlagen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde heute bestätigt.
…
(Aus einer Email des IGVM auf www.experten.de)
Vielleicht sollten sich Politiker und der VZB einmal intensiver mit den Mauscheleien im Umfeld der von Politikern prominent “beratenen” Medienkonzerne und der Initiatoren und Anbieter von Finanzprodukten beschäftigen – da wäre eine wesentlich wichtigere Aufklärungsarbeit zu leisten.
Mir fallen da spontan die Namen, Kohl, Bohl, Faltlhauser, (Rupert) Scholz, Landowsky ein …
–pag
PS: Der Link zum Strafantrag lag bei Ausarbeitung dieses Beitrags noch nicht vor – wird nachgereicht.
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